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Innovation ohne Inspiration gibt es nicht!


So langsam lernt auch die Wirtschaft: „Innovation ohne Inspiration ist wirklich schwierig.“ Da nutzen die besten Innovationsprozesse nichts, wenn die Menschen, die die neuen Ideen generieren sollen, nicht wissen, was Inspiration ist und sich auch gar nicht inspirieren lassen können. Gerade vor einigen Tagen fielen in der Diskussion mit einem gestandenen Produktentwickler die Worte: „Inspiration ist doch was für Künstler – das ist so wie Glück, das ist auch nicht businesskompatibel.“

Diese Erfahrung mache ich immer wieder – das Wort „Inspiration“ ist noch nicht wirklich als Innovationswerkzeug im Business angekommen. Dabei weiß man heute schon sehr viel über Inspiration. So sind zum Beispiel auch viele Übungen bekannt, mit denen man Inspiration gezielt trainieren kann.

Den Satz „Inspiration ist doch was für Künstler“ aufgreifend, lässt sich folgende spannende Kausalkette anführen, um den Beweis anzutreten, dass Inspiration ein Businesswerkzeug ist:

  1. Es gibt viele sehr erfolgreiche Künstler mit einem Millionenbusiness.
  2. All diese Künstler geben stets bei ihren Werken an, inspiriert worden zu sein.
  3. Also gibt es ohne Inspiration kein erfolgreiches Werk.
  4. Ohne erfolgreiches Werk gibt es kein erfolgreiches Millionenbusiness.
  5. Ergo: Ohne Inspiration gibt es kein erfolgreiches Business.

Inspiration lässt sich konkret trainieren und erlernen. Dabei spielen in diesem Training die Wahrnehmung, die Sensibilisierung aller Sinne und auch die Achtsamkeit eine entscheidende Rolle.

Einige erste konkrete Übungen

Ungewohntes tun und Spaß haben
Tun Sie jeden Tag dieser Woche etwas Neues, etwas, das Sie noch nie getan haben. Fahren Sie z. B. mit der Bahn zur Arbeit, statt mit dem PKW. Oder lassen Sie sich eine frische Pizza nach Hause kommen, statt eine aus der Tiefkühltruhe aufzubacken. Oder kämmen Sie Ihre Haare zum Zopf, statt sie wie immer glatt zu föhnen. Was auch immer Ihnen da einfällt. Es sollte etwas ganz Neues sein.

Schlendern, statt immer nur schnell zu gehen
Verändern Sie Ihr Tempo. Stellen Sie zunächst fest, wie schnell oder langsam Sie normalerweise gehen und dann verändern Sie es, gehen Sie langsamer, wenn Sie sonst eher rennen, gehen Sie flott, wenn Sie sonst eher schleichen. Die meisten Menschen gehen sehr schnell, rennen fast. Gehören Sie auch dazu? Dann lernen Sie die Qualitäten des Schlenderns kennen. Lustwandeln hieß das früher – mit Lust gehen, probieren Sie es.

Alte Gewohnheiten ändern und mal neue Wege gehen.
Fahren Sie immer den gleichen Weg zur Arbeit? Parken Sie immer auf demselben Parkplatz? Kaufen Sie immer bei demselben Bäcker ein? Ja, dann ändern Sie diese Gewohnheit heute an nur einer Stelle. Biegen Sie eine Straße früher ab, fragen Sie ihre Nachbarin nach ihrem Lieblingsbäcker und kaufen dort. Machen Sie heute eine Sache anders als sonst. Es ist erwiesen, dass solche Veränderungen – wie klein sie auch erscheinen – die Grundlagen für größere Veränderungen bilden. Fangen Sie klein an.

Denken Sie an sich, immer und überall
Hängen Sie positive Bilder/Postkarten auf, z. B. am Kühlschrank oder am Spiegel im Bad. Wünschen Sie sich schon lange ein glückliches, erfülltes Leben? Oder einen Sportwagen, einen Mann und zwei wohlgeratene Kinder, ein Haus im Grünen, einen Super-Job usw.? Ja? Dann malen Sie heute Ihren Herzenswunsch auf ein Blatt Papier, basteln eine Collage oder schneiden sich ein entsprechendes Foto aus – das ist Ihre Zukunft! Hängen Sie dieses Bild in die Küche, ins Bad, neben den PC – dann wissen Sie immer, wie Ihre Zukunft aussehen wird.

Das Einfache erleben
Lassen Sie heute einmal alles Überflüssige weg, reduzieren Sie ihr Tun nur auf die Dinge, die wirklich jetzt getan werden müssen und auf die, die Ihnen Spaß machen, Ihnen guttun. Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass Sie Zeit gewonnen haben. Zeit, um zu genießen – die Sonnenstrahlen in Ihrem Gesicht, das Vogelgezwitscher am Morgen, den Wind, der am Abend durch die Blätter streift.

Ohne Grund lachen
Für unser Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude lachen oder ob wir das ohne Grund tun! Lachen ohne Grund ist gesund und hebt die Laune. Probieren Sie es aus. Gleich unter der Dusche z.B. nehmen Sie den Duschkopf als Mikrofon und schmettern Ihren Lieblings-Song hinein, dann lachen Sie, das entspannt und bringt gute Laune.

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Inspiration googeln

Spannend ist es auch, einfach mal ins Internet zu gehen und nach „Inspiration“ zu googeln. Sie werden sehen, wie groß, bunt und spannend dieses Thema ist. Hier stößt man auch immer wieder auf interessante Zitate rund um Inspiration:

  • Inspiration ist niemals echt, wenn man sie gleich als solche empfindet. Wahre Inspiration stellt sich unbemerkt ein und wird erst nach einiger Zeit in ihrer vollen Bedeutung erkannt.
    Samuel Butler der Ältere (1612-1680)
  • Frauen inspirieren uns zu großen Dingen – und hindern uns dann, sie auszuführen.
    Alexandre Dumas der Jüngere (1824-1895), französischer Schriftsteller
  • Je tiefer die Stille, desto höher die Inspiration.
    Unbekannt
  • Inspiration kommt nach Transpiration.
    Unbekannt
  • Rückkehr zur Inspiration. Inspiration, reiner Instinkt, einziger Bewegungsgrund des Dichters. Die logische Dichtung ist mir unerträglich. Federico Garcia Lorca (1898-1936), spanischer Bühnendichter, Lyriker und Dramatiker
  • Alle großen Menschen bilden sich ein, mehr oder weniger inspiriert zu sein.
    Joseph Joubert (1754-1824), französischer Moralist
  • Die Inspiration! Hahaha! Das ist eine alte romantische Idee ohne Sinn und Verstand.
    Auguste Rodin (1840-1917), französischer Bildhauer, seine stärksten künstlerischen Eindrücke erhielt er durch die Werke Michelangelos
  • Die Seele atmet durch den Geist, der Geist atmet durch die Inspiration, und die ist das Atmen der Gottheit.
    Bettina von Arnim (1785-1859), deutsche Schriftstellerin, eigentlich Anna Elisabeth von Arnim, Schwester des Philosophen Clemens Brentano
  • Die Inspiration beginnt, wenn wir genug wissen, um nichts zu verstehen. Billy (*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker
  • Einsamer Umgang mit der Natur ist die erste Quelle der Inspiration. Man hört dort Laute der Süße und des Schreckens, wie man sie in einer Bibliothek niemals antrifft.
    Ralph Waldo Emerson (1803-1882), US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist

Mit inspirierenden Grüßen
Benno van Aerssen

Inspiration on the job

...Für eine Ideenreiche Work-Innovation-Balance

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