verrocchio Notes

"Design Thinking ++" die Industrievariante


„Design Thinking schön und gut – wir entwickeln wirklich viele spannende Ideen, aber trotzdem werden kaum Ideen umgesetzt oder es dauert viel zu lange."

Dass Ideen nicht umgesetzt werden oder die Umsetzung zu lange dauert, ist natürlich nicht neu und wir kennen auch viele Ursachen sehr genau. Ich möchte heute ein Werkzeug vorstellen, das in Design Thinking selber liegt, um hier Änderungen herbeizuführen.

„Design Thinking ++" ist eine Variante von Design Thinking, die wir in den letzten Jahren, speziell für große Organisationen, entwickelt haben. Zunächst einmal sollte man aber nochmal die Tatsache in den Fokus rücken, dass es weltweit viele Varianten von Design Thinking gibt. So gibt es Varianten, die zum Beispiel die Umsetzung der Idee als Teil von Design Thinking sehen, aber auch andere, die die Umsetzung bewusst ausklammern. Von David Kelly, über verschiedene Universitäten, hin zum Hasso Plattner Institute und zum verrocchio Institute kennen wir heute mehr als 20 spannende Varianten von Design Thinking, die sich auch in der Auswahl der empfohlenen Mikromethoden stark unterscheiden. Grundsätzlich wird eben auch das Entwickeln neuer individueller Varianten unterstützt, als wesentlicher Teil des fundamentalen Design Thinking Ansatzes.

Das Besondere an unserer Variante „Design Thinking ++" ist die Phase, die wir „Build" genannt haben und die zwischen dem Prototyping und Testing sowie der Umsetzung der Idee angesiedelt ist – siehe Abbildung.


Laden Sie sich hier auch das verrocchio Arbeitsblatt zu Design Thinking ++ herunter, um die Details genau erkennen zu können:

In der Phase „Build" (bauen) geht es darum, zum Beispiel gezielt Commitments, erste Fundings oder erste technische Machbarkeitsstudien für die Idee zu bauen. Aber warum ist das in großen Organisationen so wichtig? Große Organisationen, die im besonderen keine innovative Lichtgestalt wie Elon Musk, Richard Branson an der Spitze haben, sind träge Massen und schwerfällige Supertanker, auch wenn einzelne Teile hoch agil und mutig sind.

Es kommt fast immer darauf an, für neue Ideen und größere Veränderungen kritische Massen zu erzeugen, die dann den ganzen Supertanker bewegen können. Wer diesen Umstand ignoriert, wird auch mit Ideen, die Top-Ergebnisse im Prototyping und Testing erzielt haben, scheitern.

Durch die Integration der Phase „Build" in den Design Thinking-Prozess wird diese Phase frühzeitig von allen Teilnehmern gesehen und wahrgenommen und es werden eben auch im Design Thinking Ideen entwickelt, mit denen die „Build"-Phase individuell und wirkungsvoll durchlaufen werden kann.

Also für alle Menschen, die in großen Organisationen arbeiten und die mit neuen Ideen viel verändern wollen: „Wir wünschen euch viel Spaß beim kreativen Hirnen der Ideen, um die kritischen Massen zu generieren!"

Mit inspirierenden Grüßen
Benno van Aerssen

Design Thinking ++ und viele weitere spannende und hilfreiche Werkzeuge sind Bestandteil unserer Ausbildung zum Innovationcoach sowie des Innovationdays. 

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